Bei der Kaufpreisermittlung eines asset oder share deals ist es von elementarer Bedeutung, die zukünftigen Chancen und Risiken der Immobilien möglichst realitätsnah abzuschätzen. Die jeweils vorliegenden Portfolio-Standorte und deren Entwicklungsprognosen für die nächsten Jahre werden von der iwb auf Basis demoskopischer Entwicklungsprognosen ganzer Regionen und Mikrountersuchungen der einzelnen Standorte bewertet.
Hierauf basieren die Aussagen zu künftigen Miet-, Fluktuations- und Vermarktungsentwicklungen.
Die Investitionserfordernisse und -risiken aus der technischen Due Diligence werden von der iwb durch die Aufteilung von Investitionsszenarien mit den dann jeweils erzielbaren Einnahmen in Verbindung gebracht. Die Verbindung von Einnahmeprognosen und Investitionserfordernissen führt, nach Abstimmung und Einbindung der auftraggeberseitigen Kapital-, Bewirtschaftungs- und Absatzparameter, zu nutzungsorientierten Cashflow-Szenarien der nächsten 5-10 Jahre.
Auf Basis derartiger Liquiditätsbetrachtungen für unterschiedliche Investitionsstrategien werden von der iwb mit Hilfe der DCF-Methode Eigenkapitalrenditen, Kapitalwerte, ROI und andere kaufmännische Kenngrößen ermittelt. Investoren erhalten dadurch klare betriebswirtschaftliche Grundlagen, die dann - durch die jeweiligen Investorenerwartungen und Exit-Strategien ergänzt - auf ihre Vorteilhaftigkeit hin untersucht werden können.
Verkäufer erhalten durch ihre Kenntnis über die Sichtweise des Investors Argumente für die Untermauerung ihrer Kaufpreisvorstellungen, sie können Kaufangebote auf Seriosität überprüfen.
Die diskontierten zukünftigen Überschüsse bilden die Basis der Verkaufspreis-/Kaufpreisbildung und werden durch detaillierte steuerliche Betrachtungen, Refinanzierungsüberlegungen und juristischen Betrachtungen der anderen Projektbeteiligten komplettiert.