Das unsere Bestände täglich älter werden, ist eine Binsenweisheit. Und dennoch stellen wir in unserer Arbeit immer wieder fest, dass Gebäude der 60er oder 70er Jahre als "unsere Neubauten" bezeichnet werden.
Tatsächlich stehen insbesondere in diesen Beständen in naher Zukunft massive Investitionen für Modernisierung und Instandsetzung an. Und dafür sind häufig keine entsprechenden liquiden Finanzmittel verfügbar, da diese in der Vergangenheit für kostspielige Neubauten verbraucht wurden.
Oberstes Gebot einer jeden Unternehmensführung muss es daher sein, die zukünftigen Investitionen in den Bestand in Einklang zu bringen mit den finanziellen Möglichkeiten des Unternehmens. Dazu ist eine klare, ggf. sogar schonungslose IST-Aufnahme der aktuellen Situation erforderlich. Aus den unterschiedlichsten Projekten der iwb wissen wir, dass folgende Fragen wahrheitsgemäß beantwortet werden müssen:
- Welches Investitionsvolumen kann aus der Ertragslage des Unternehmens in Zukunft realisiert werden?
- Wie kann durch Optimierung der vorhandenen Kredite Liquidität geschaffen werden?
- Welche MOD/INST-Maßnahmen sind zukünftig zwingend im Bestand erforderlich?
- Welche MOD/INST-Maßnahmen können aus der Ertragskraft des einzelnen Gebäudes finanziert werden, welche Maßnahmen wären durch Quersubventionen zu decken?
- Kann durch Bestandsverkäufe das Unternehmen gestärkt, der Kernbestand an Gebäuden zukunftssicher und ertragsstark und die dafür erforderliche Liquidität am Markt gewonnen werden?
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